

Mein Name ist Benjamin Liessmann, ich bin Diplom-Psychologe und psychologischer Psychotherapeut, approbiert mit Fachkunde in Verhaltenstherapie. In meiner Praxis biete ich psychotherapeutische Gespräche an, die das Ziel verfolgen, Menschen bei der Bewältigung psychischer Probleme und der Klärung persönlicher Lebensthemen zu helfen.
Beispiele für Themen, bei denen Sie sich an mich wenden können:
Gerne können Sie sich auch mit Themen an mich wenden, die hier nicht aufgeführt sind, oder auch mit persönlichen Problemen, die sich nur schwer in Worte fassen lassen.
Es sind sowohl einzelne Sitzungen mit psychologischer Diagnostik und Beratung möglich, als auch regelmäßige Termine in wöchentlichen oder 14-tägigen Abständen.
Für Fragen zur Therapie, oder zur Vereinbarung eines Erstgesprächs in meiner Praxis in Heidelberg, können Sie mir gerne eine E-Mail schreiben: [email protected] .
Wichtig: Bitte beachten Sie vor der Kontaktaufnahme, dass ich als Praxis ohne Kassensitz leider keine Möglichkeit habe, die Kosten der Therapiesitzungen mit gesetzlichen Krankenversicherungen abzurechnen (z.B. Barmer, AOK, TK, etc.).
Psychotherapie, Gesprächstherapie, Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, systemische Therapie, Verhaltenstherapie - bei der Suche nach einem Psychotherapieplatz wird man mit einem nur schwer zu durchschauenden Begriffswirrwarr konfrontiert. Hier ein Versuch der Aufklärung:
Dieses Wort bezeichnet eine Therapie, die allgemein das Ziel verfolgt, die psychische Befindlichkeit zu verbessern bzw. eine psychische „Störung“ zu beheben. Begriffe wie Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie, EMDR, ACT, CBASP, Schematherapie oder systemische Therapie hingegen bezeichnen einzelne psychotherapeutische Ansätze bzw. Methoden. Die zugrunde liegenden Theorien über die Psyche unterscheiden sich teils erheblich; entsprechend unterscheiden sich auch die Gestaltung der Sitzungen und das Verhalten des Psychotherapeuten.
Der Begriff „Gesprächstherapie“ wird umgangssprachlich häufig synonym für eine Therapie verwendet, in der das Gespräch mit einem Psychotherapeuten im Vordergrund steht. Dies geschieht oft in Abgrenzung zur Pharmakotherapie, wo die Einnahme von Medikamenten im Zentrum steht. Darüber hinaus ist Gesprächstherapie auch ein eigener psychotherapeutischer Ansatz (auch genannt: „klientenzentrierte Therapie“). Bei dieser Art von Psychotherapie verhält sich der Therapeut eher zurückhaltend und gibt Klienten viel Raum, um ihre Gedanken auszudrücken.
Diese Therapieform konzentriert sich auf unbewusste Prozesse, die im Verlauf der Therapie besser verstanden werden sollen. Die Veränderung psychischer Problemlagen soll hier unter anderem über die Einsicht in Zusammenhänge des inneren Geschehens erfolgen. Thematisch wird die Lebensgeschichte fokussiert, häufig Erlebnisse der Kindheit. Klassischerweise liegt ein Patient auf der Couch und hat keinen direkten Sichtkontakt zum Psychoanalytiker. Dieser verhält sich üblicherweise zurückhaltend. Er bietet seinem Patienten Deutungen zu unbewussten Vorgängen an und versucht dadurch, den Prozess der Selbsterkenntnis zu fördern. Die „tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ ist der Psychoanalyse ähnlich. Die Therapie findet hier jedoch meist sitzend statt, von Angesicht zu Angesicht, und als direktes, wechselseitiges Gespräch.
Grundlage dieser Therapieform ist die Idee, dass die sozialen Beziehungen eines Menschen für eine psychische Störung maßgeblich sind. Die Therapiegespräche fokussieren sich folglich auf typische wiederkehrende Interaktionsmuster mit Familie, Partner oder anderen nahestehenden Personen. Veränderungen sollen unter anderem dadurch erreicht werden, dass problematische Beziehungsmuster erkannt und durch hilfreichere Formen des Umgangs ersetzt werden.
Der grundlegende Gedanke dieser Art von Psychotherapie ist, dass das eigene Handeln psychisches Wohlbefinden bzw. psychisches Leiden wesentlich beeinflusst. Der Grund, warum Menschen nicht so handeln, wie sie es selbst als richtig und gut erkennen, ist oft, dass Angst, Scham, Unsicherheit, der Drang zur Unlustvermeidung oder ähnliche Faktoren dem entgegenstehen. Eine zweite theoretische Annahme ist, dass auch die persönliche Auffassung von der Welt bzw. automatisierte gedankliche Prozesse einen großen Einfluss auf das eigene Leben haben, zum Beispiel die Überschätzung der eigenen Auffälligkeit bei einer sozialen Angststörung. Da beide Aspekte als bedeutsam erachtet werden, wird typischerweise der Begriff „kognitive Verhaltenstherapie“ verwendet, statt nur „Verhaltenstherapie“. Der Therapeut verhält sich häufig aktiver als in anderen Therapieformen, bietet sich als Diskussionspartner für kritische Themen an und schlägt praktische Übungen vor. Veränderung soll vor allem dadurch erreicht werden, dass neue Erfahrungen gemacht werden, z.B. durch reale Konfrontation mit bislang vermiedenen, angstbesetzten Situationen.
Ein Übungsblatt zur Analyse des eigenen Erlebens und Verhaltens in kritischen Problemsituationen können Sie hier downloaden.
Was genau ist eigentlich Verhaltenstherapie?
Das Buch liefert einen Einblick in die Ideenwelt der VT.
Wie erklären sich Verhaltenstherapeuten die Entstehung psychischer Erkrankungen? Wie viel davon ist sicheres Wissen, und was nur Spekulation?
Wie funktioniert das „A-B-C“, die wichtigste VT-Technik zur Analyse der eigenen Gedankenwelt?
Welche Ideen stecken hinter Methoden wie „Flooding“, „Shame Attack”, „Assertiveness Training", „ACT”, „Implosion“, etc.?
Das Buch richtet sich an Therapie-Interessierte, die vor dem Beginn einer Verhaltenstherapie wissen möchten, was da auf sie zukommt.
Hier können Sie das Buch bestellen.